Was uns verbindet

In der BISS-Kolumne kommen Menschen zu Wort, die eine persönliche Erfahrung oder ihr Interesse an einem Thema oder Projekt verbindet. In der Begegnung zeigt sich, dass Menschen trotz unterschiedlicher Lebenslagen, Überzeugungen und Persönlichkeiten immer auch etwas gemeinsam haben.

Illustration: Martin Fengel

DIE BISS- BETRIEBSRENTE

Protokoll FELICITAS WILKE

FRED DE MARCO: Ich habe seit 2008 eine Versicherungsagentur, die Geld nach ethischen, sozialen und christlichen Kriterien anlegt. Dabei organisiere ich auch die BISS-Betriebsrente. Herrn Mathe und viele andere Verkäufer kenne ich, weil ich regelmäßig in der Geschäftsstelle vorbeischaue.

FERENC MATHE: Ich bin jetzt im vierten Jahr BISS-Verkäufer. Ursprünglich komme ich aus Rumänien, wo ich als Mechaniker tätig war. Doch meine Rentenansprüche sind mager. In Ungarn habe ich schwarz gearbeitet und deshalb in keine Rentenkasse eingezahlt.

Ferenc Mathe, BISS-Verkäufer und Fred de Marco, Versicherungs- und Finanzkaufmann

FDM: Viele BISS-Verkäufer haben in ihrem früheren Erwerbsleben am System vorbeigearbeitet und sind von Altersarmut bedroht. Deshalb ist das Konzept, das BISS zur betrieblichen Vorsorge aufgelegt hat, so wertvoll. Jede Summe bis 130 Euro, die ein Verkäufer zur Seite legt, wird von BISS verdoppelt. So profitieren auch Menschen, die vorher nicht so viel fürs Alter sparen konnten.

FM: Bei mir sind es 120 Euro pro Monat, die BISS auf 240 Euro erhöht.

FDM: Wenn die Verkäufer in den Ruhestand gehen, entscheiden sie selbst, ob sie sich die Rente monatlich oder als Einmalzahlung auszahlen lassen möchten. Viele entscheiden sich für die Einmalzahlung, um dann eine größere Anschaffung tätigen zu können.

FM: Ich bin jetzt 63 und weiß noch nicht genau, wann ich in den Ruhestand gehe und wo ich ihn verbringe. Aber wenigstens mache ich mir keine großen Sorgen ums Geld.