Ein halbes Leben mit BISS

Interview mit Uwe Hinsche von Rainer Stadler; Foto: Julian Baumann

Vor 27 Jahren lernten sich der junge Zeitungspraktikant Rainer Stadler und der ehemals obdachlose Uwe Hinsche kennen, um gemeinsam an der ersten BISS-Nummer zu arbeiten. Mehr als ein Vierteljahrhundert ist seitdem vergangen – Rainer Stadler ist heute Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung, Uwe Hinsche der Mann für alle Fälle und auch derjenige, der in Schulen geht, um die BISS vorzustellen und von seinem Leben in der Obdachlosigkeit zu berichten.

Uwe Hinsche, 25 Jahre bei BISS

Glückwunsch, Uwe, du bist gerade 65 Jahre alt geworden und seit 25 Jahren bei BISS angestellt! Danke.

Genau gesagt, hatte ich am 1. Mai 1995 meinen ersten Arbeitstag im Büro von BISS.

Knapp zwei Jahre zuvor warst du schon Teil der Gründungsmannschaft, die im Oktober 1993 das erste Heft herausbrachte. Wie hattest du von BISS erfahren?

Schon ein halbes Jahr bevor die erste Ausgabe erschien, haben mich die Sozialarbeiter der Teestube „komm“ gefragt, ob ich bei einer Straßenzeitung mitmachen würde. Ich hab sofort gesagt: Ja, will ich. Hab da auch genügend Ahnung davon. Die Teestube im Schlachthofviertel ist bis heute Anlaufstelle und Aufenthaltsraum für Wohnungslose.

Du hast selbst lange auf der Straße gelebt.

13,5 Jahre, wenn ich auch die Zeit dazuzähle, die ich in der Notunterkunft gelebt habe.

Wie lange hast du getrunken?

Hardcore getrunken habe ich ungefähr 15 Jahre.

Darum ging es ja auch in deinem ersten Text für BISS, den wir damals zusammen geschrieben haben. „Ich war wie ein Walfisch, immer im Tran. Immer besoffen“: So hast du es seinerzeit ausgedrückt.

So war es auch. Ich hab pro Tag einen Kasten Bier und zwei Liter Schnaps gesoffen. Dafür hab ich mich doch ganz gut gehalten, oder?

Na ja, wenn du so weitergemacht hättest, wäre das nicht mehr lange gut gegangen.

Ja, dann wäre ich jetzt wohl nicht mehr da.

Was hattest du damals für Vorstellungen – bei einer Zeitung mitmachen?

Mir ging es darum, die Erfahrungen, die ich auf der Straße und später beim Entzug und in der Therapie gemacht hatte, an andere weiterzugeben. Ich hatte schon damals ein Helfersyndrom und habe in der Suchtberatung gearbeitet. Nach zwei Jahren habe ich damit wieder aufgehört, als ich merkte, dass mir das zu sehr an die Nieren geht, was mir die Betroffenen erzählen.

Stand für dich gleich fest, dass du in der ersten Ausgabe von BISS etwas schreiben willst?

Eigentlich nicht. Aber die Redaktion hat mich gefragt, und da hab ich gesagt, dann schreib ich halt mal einen Text. Weil ich damals eh schlecht schlafen konnte, habe ich mich nachts ein paar Stunden hingesetzt, und du hast es ja dann in eine leserliche Form gebracht.

Hast du den Artikel seitdem noch mal gelesen?

Ich hab den immer mal wieder dabei, wenn ich vor Schülern über BISS und mein Leben spreche. Ich hab ihn auch schon Leuten vom Bundesfreiwilligendienst gezeigt, und die haben fast immer gesagt: Alle Hochachtung, dass ich das alles geschafft habe. Arbeit, Wohnung,
keine Schulden. Das schaffen nur wenige, die so lange auf der Straße waren wie ich.

Du warst in dem Artikel nicht gerade zimperlich mit dir selbst. Schlägst du bei den Vorträgen einen ähnlichen Ton an?

Ich rede jedenfalls nicht lange um den heißen Brei herum, sondern sage ganz klar: Ich hab gesoffen, deshalb war ich selbst schuld, dass ich auf der Straße gelandet bin. Ich bin jetzt auf der anderen Seite des Zauns, und da möchte ich auch bleiben.

Das finden die Zuhörer immer ganz gut. Hast du selbst auch BISS verkauft?

Vielleicht ein halbes Jahr lang, ganz am Anfang. Ich stand meistens an der Bürgersaalkirche, das ist in der Fußgängerzone neben dem Kaufhaus Oberpollinger. Aber nach fünf Monaten meinte unser damaliger Chefredakteur, er brauche jetzt unbedingt jemand fürs Büro. Weil er sonst vor lauter Arbeit nicht mehr zum Arbeiten kommt und seine Familie nicht mehr ernähren kann. Es waren ja damals lauter Freiwillige, die haben die Zeitung nebenher gemacht.

Was waren deine Aufgaben im Büro?

Ich habe beim Vertrieb mitgeholfen, die Hefte ausgegeben, die Tageseinnahmen kontrolliert. Außerdem habe ich den Kontakt mit den Verkäufern auf der Straße gehalten, mich darum gekümmert, wenn es Probleme gab. Im Grunde das, was ich bis heute mache.

Waren die anderen Verkäufer eifersüchtig, weil du ihnen nun sagen konntest, was sie tun sollen?

Ich habe immer wieder zu hören bekommen, ich würde anderen Leuten in den Arsch kriechen, damit ich nach oben komme. Darauf hab ich immer gesagt: Leute, wenn ihr eure Chancen nicht nutzt und nur immer weitersauft, seid ihr selbst schuld. Es gab aber auch einige von der Straße, die gut fanden, was ich machte. Eigentlich war es wie in jeder anderen Firma auch, wenn einer aus der Gruppe plötzlich Vorarbeiter wird. Natürlich hat das manchen gestört, wenn ich gesagt habe: Wenn du noch mal besoffen verkaufst, zieh ich deinen Verkaufsausweis ein. Aber die sind dann auch wiedergekommen und haben gefragt, ob sie weiter verkaufen dürfen.

War die Linie von Anfang an so streng bei den Verkäufern?

Wenn wir einen Anruf oder Hinweise bekommen haben, dass jemand besoffen verkauft, bekam derjenige sofort zwei oder drei Tage Verkaufsverbot. Das haben die auch am ehesten kapiert, weil sie dann ja kein Geld hatten. So machen wir es noch heute: Wenn ein Verkäufer regelmäßig auffällt, gibt es ein paar Tage bis zwei Wochen Verkaufsverbot. Das ist die einzige Sanktion, die wir haben.

Weißt du noch, wie hoch die Auflage bei den ersten Nummern war?

Es kamen 40.000 Hefte raus, alle zwei Monate. Jetzt liegt die Auflage meistens weit über 40.000 – und das Heft erscheint jeden Monat.

Hättest du dir vorstellen können, dass die Zeitung diese Entwicklung nimmt? Und du so lange dabei- bleiben würdest?

Ich dachte eigentlich, dass ich zwei, drei Jahre mitmache und mir dann etwas anderes suche. Wenn mir das jemand gesagt hätte, dass ich hier in Rente gehe, hätte ich ihn gefragt, ob er noch ganz sauber ist.

Aber es gab ja schon bei der ersten Ausgabe einen enormen Wirbel, weil BISS die erste Straßenzeitung in Deutschland war.

Wir wurden ständig interviewt und sind von einem Fernsehstudio zum nächsten.

Wo warst du so?

Bei Ilona Christen in der Talkshow, auch beim BR. Wo genau, weiß ich gar nicht mehr.

Wer von den Verkäufern ist dir in deinen 25 Jahren bei BISS am meisten in Erinnerung geblieben?

Auf jeden Fall der Hermann Swoboda. Das war zwar ein alter Suffkopf, so wie ich früher, aber er hat was in der Birne gehabt. Und noch zwei, drei andere, die ich von der Teestube kannte oder aus der Zeit, als ich noch auf Platte war. Aber ich hab immer auch ein bisschen Abstand gehalten, weil viele, die auf der Straße leben, doch immer sehr viel jammern. Das kann einen leicht runterziehen.

Kannst du das nicht auch verstehen? Zeitungen verkaufen ist doch ein sehr anstrengender Job.

Stimmt schon. Ich möchte nicht mehr draußen stehen, besonders wenn es richtig frisch wird. Und man steht da ja nicht nur, sondern muss sich auch immer wieder flapsige Bemerkungen anhören, zum Teil auch Anfeindungen und rechte Sprüche.

War das auch schon so, als du verkauft hast?

Eher selten. Mich hat mal einer angepöbelt, ich soll doch was Richtiges arbeiten. Da habe ich ihm die Zeitungen in die Hand gedrückt und gesagt, er soll sich mal eine Stunde hinstellen. Nach zehn Minuten hat er es eingesehen, dass es doch anstrengend ist. Es ist halt am Anfang eine Überwindung. Wenn du mit den Zeitungen dastehst, sagst du damit ja auch: Ich hab irgendwo versagt, deswegen bin ich bei BISS gelandet. Dabei können viele Leute überhaupt nichts dafür. Sie sind arbeitslos geworden, rausgeflogen, weil sie zu alt waren, konnten ihre Miete nicht mehr zahlen. Trotzdem ist es eine Überwindung, dazustehen – und stehen zu bleiben, wenn es mal nicht so läuft. Es haben immer wieder Leute aufgegeben, wenn sie mal nur zwei Zeitungen in der Stunde verkauft haben. Andere haben weitergemacht und bestreiten jetzt ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf der Zeitung.

Kannst du dich noch an die Hefte aus der Anfangszeit erinnern?

Ja. Es gab ziemlich früh ein Polizeiheft, das war ziemlich kritisch, und die Polizei fand es nicht so lustig. An ein Heft über Sexismus kann ich mich erinnern, mit einer Frau im engen Mieder als Titelbild, und ein Heft über Missbrauch in der katholischen Kirche hatten wir auch schon, Mitte der Neunzigerjahre.

Hast du jedes Heft gelesen?

Ja, mach ich auch heute noch.

Und? Bist du zufrieden?

Meistens sind die Artikel gut. Bei manchen denke ich mir, das haben wir doch schon mal geschrieben.

Und wie sehen die Verkäufer das Heft?

Na ja, die haben schon auch manchmal Vorbehalte. Ich weiß, vor Jahren hatten wir mal einen Schwarzafrikaner auf dem Titel. Da haben ein paar gemurrt: Das kauft uns doch keiner ab! Komischerweise war das Heft am Monatsende ausverkauft. Wir haben auch ein Buch gemacht mit Kochrezepten von Migranten, die jetzt in Deutschland leben: auf der einen Seite das Rezept, auf der anderen Seite die Geschichten der Menschen. Ich find das Buch auch klasse.

Wie hoch ist der Frauenanteil unter den Verkäufern?

15 bis 20 Prozent. Das entspricht in etwa der Verteilung der Leute, die auf der Straße leben: 80 Prozent Männer, 20 Prozent Frauen. Nach einer Scheidung müssen meistens die Männer ausziehen. Manchmal auch, weil sie gewalttätig waren.

Du hast in deinem ersten Text für BISS auch geschrieben, dass du manchmal rabiat warst.

Aber nicht gegen meine Frau. Ich hab mich halt mit Polizisten geprügelt, wenn ich besoffen war. Da hab ich natürlich den Kürzeren gezogen.

Die haben dich verprügelt?

Ja, und dann festgenommen. Aber gut, in Ordnung, ich wollte es ja nicht anders. Und am nächsten Tag bin ich in der Ausnüchterungszelle aufgewacht und hab mich gefragt, warum mir eigentlich alles wehtut. Ist halt nun mal so: Wie man in den Wald hineinschreit …

Na ja.

Ach, wenn du auf der Straße lebst, ist dir einfach alles egal. Und dann kommt da so ein Schnösel in Uniform, der dir sagen will, was du machen sollst. Darauf hab ich gesagt: Werd erst erwachsen, dann können wir uns unterhalten. Das hat ihn natürlich gestört, dann fielen ein paar unschöne Worte und schon fing die Rauferei an. Natürlich kamen ihm die Kollegen zu Hilfe. Aber seit ich mit dem Alkohol aufgehört habe, ist mir das nicht mehr passiert. Mit den meisten Polizisten komme ich inzwischen gut aus, und zu unseren Verkäufern sind sie in der Regel auch sehr korrekt.

Kennst du Straßenzeitungen aus anderen Städten?

Ich war einmal beim Treffen aller deutschen Straßenzeitungen und habe schon bei anderen Blättern vorbeigeschaut, in Berlin, Hamburg und Stuttgart. Aber so richtig begeistert bin ich nicht von denen. BISS hat ja immer sehr viel Wert darauf gelegt, die Verkäufer fest anzustellen. Das machen andere Zeitungen nicht.

Wie siehst du das?

Man kann den Leuten eigentlich nur helfen, wenn man ihnen Arbeit und Wohnung beschafft. Das gehört einfach zusammen. Deswegen haben wir von Anfang an alles dafür getan, die Verkäufer in Wohnungen unterzubringen. Es gibt ja Menschen, die BISS Wohnungen günstig verkaufen oder vererben. Wenn unsere Verkäufer da einziehen, sieht man schnell, wie die Leute aufblühen. Auf einmal gehen sie zum Zahnarzt und lassen sich die Zähne machen.

Sprichst du jetzt aus eigener Erfahrung? Grinst breit.

Nicht schlecht!

Es ist nun mal so: Viele Obdachlose nuscheln, hast du sicher schon mal gemerkt. Aber nicht, weil sie maulfaul sind oder betrunken. Sondern, weil sie sich genieren, die Goschn weit aufzumachen. Weil sie keine Zähne mehr haben. Und kein Geld, um sie richten zu lassen. Das geht heute leider auch Menschen so, die nicht obdachlos sind. Bei BISS haben wir das Angebot, dass wir das unterstützen. Wir haben auch eine Zahnärztin, bei der können sich die Leute einen Kostenvoranschlag machen lassen. Den schauen wir dann an und entscheiden, welchen Anteil wir übernehmen und wie viel sie selbst zahlen sollen. Wenn es nämlich gar nichts kostet, ist es den Leuten auch nichts wert. Genauso machen wir es, wenn unsere Leute im Krankenhaus sind, einen Rollator brauchen oder eine Brille. Und dann merken die Leute schon, dass es sich lohnt, bei BISS zu sein. Wo sie auch noch an Weihnachten und am Geburtstag ein Geschenk bekommen. Welche Firma macht das schon?

Wie viele Verkäufer arbeiten im Moment bei BISS?

Zwischen 100 und 110. Davon sind 55 fest angestellt, so viele wie noch nie.

Was hat sich verändert, wenn du an die Leute denkst, die anfangs mit dir verkauft haben?

Wir haben heute einen Pakistani, einen Inder, einen Iraker, Rumänen, Bulgaren, Tschechen, Polen, Slowaken. Das ist schon ein bunt gemischtes Völkchen.

Fleißiger als ihr damals?

Würde ich schon sagen. Manche schicken Geld zu ihren Familien nach Hause. Das fällt auf, dass die Familienbande bei unseren ausländischen Verkäufern stärker ist als bei den deutschen. Bei uns läuft es doch eher so: Die Oma ist krank? Zack, ins Altersheim. Aber klar, wenn man in München wohnt, bleibt gar nichts anderes übrig, als dass Frau und Mann arbeiten, bei den Mieten hier.

Wie alt sind die BISS-Verkäufer im Schnitt?

Etwa drei Viertel von ihnen sind 50 Jahre und älter. Wir haben einige, die weit jenseits der Rente sind. Herr Adamec, unser ältester Verkäufer, ist über 80. Wir haben auch zwei Frauen über 80, die so beschissene Renten kriegen, dass sie eigentlich zum Sozialamt rennen müssten. Aber sie kommen lieber zu uns und verdienen sich ihr Geld selbst. Es gibt auch viele Junge, die aber wegen ihres bisherigen Lebens wesentlich älter ausschauen. Da hab ich bei manchen schon ganz schön geschluckt, als ich das Geburtsdatum gehört habe. Zehn Jahre oder länger auf der Straße zu leben hinterlässt halt Spuren.

Du hast in deinem Artikel für die erste BISS-Ausgabe geschrieben, dass du mit deiner damaligen Frau ein Kind hattest. Wie geht es dem inzwischen?

Meinem Sohn? Weiß ich nicht. Meine Frau wollte damals nicht, dass wir Kontakt haben. Ich habe meine Daten beim Jugendamt hinterlassen und gesagt, wenn er sich rühren will, soll er das machen. Er ist inzwischen 40 Jahre alt.

Hat auch der Kontakt zu deiner übrigen Familie darunter gelitten, dass du so lange auf der Straße gelebt hast?

Vor ein paar Jahren habe ich einen Anruf gekriegt, das war eine junge Frau. Die hat mir gesagt, dass ich eine Schwester hab. Dann hab ich gesagt, das weiß ich schon, hat mir das Jugendamt mal erzählt. Und wer bist du jetzt, hab ich sie gefragt. Ja, ich bin die Tochter. Das war also meine Nichte. Und die hat in der BISS meinen Namen gelesen. Sie wollte mal ihren Onkel kennenlernen. Dann haben wir uns auch gleich verabredet und in München getroffen.

Wie habt ihr euch aus den Augen verloren, du und deine Schwester?

Ich hatte insgesamt sieben Geschwister. Wir sind in den Fünfzigerjahren aus der DDR geflohen, mit meiner Mutter. Meinen Vater kenn ich gar nicht. Das Jugendheim meinte dann, unsere Mutter sei nicht in der Lage, uns durchzubringen. Deswegen kamen die meisten von uns ins Heim. Heute ist es ja so, dass Geschwister im Heim zusammenbleiben. Aber früher wurde man da einfach nach Altersklassen eingeteilt und getrennt.

Bedauerst du im Nachhinein, dass du nicht mehr Kontakt mit deinem Sohn hattest?

Ja, meinen Sohnemann hätte ich schon gern kennengelernt. Wenn ich ihn heute sehen würde, wäre er natürlich erst mal ein Fremder für mich, und ich für ihn. Aber da kann man jetzt nichts mehr machen, das Leben ist gelebt.

Wenn man bedenkt, wie es dir zwischendurch ging, ist es nicht so schlecht gelaufen für dich.

Die letzten 25 Jahre sicher nicht. 

Hast du während deiner Zeit bei BISS genug in die Rente eingezahlt?

Ich schätze, dass ich ungefähr 1.000 Euro bekomme, dann noch die 450 Euro dazu, weil ich als Minijobber bei BISS weiterarbeiten werde. Schulden hab ich keine, das reicht also.

Hast du keine Angst, dass dir zu Hause vielleicht die Decke auf den Kopf fällt?

Überhaupt nicht. Ich freue mich, wenn ich mehr Zeit habe, um in die Berge zu fahren zum Klettern.

Aber wer geht dann in die Schulen und erzählt den jungen Leuten von BISS? Und was es heißt, Alkoholiker zu sein und auf der Straße zu leben?

Kann ich mir schon vorstellen, dass ich das weitermache. Gibt ja eigentlich niemanden, der das besser könnte als ich.