Unterwegs mit Bischof Bedford-Strohm

Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland besucht Münchner BISS-Verkäufer an ihren Standplätzen. Sie haben ihm persönlich ihre Wünsche mit auf den Weg gegeben.

Fotos & Text MARGIT ROTH

START

1 ) METZSTRASSE 

Die Fahrradtour startet in der Redaktion in der Metzstraße. Geschäftsführerin Karin Lohr zeigt dem Bischof die Büroräume und nutzt die Gelegenheit, dem Bischof die Festanstellungen für Zeitungsverkäufer vorzustellen. BISS-Sozialarbeiter und Vertriebsleiter Johannes Denninger radelt mit dem Bischof zu den Standplätzen der Verkäufer. Bevor es losgeht, spricht Herr Bedford-Strohm ein kurzes Gebet für den verstorbenen Herrn Silvestri. Dann setzt er seinen Fahrradhelm auf und schwingt sich aufs Fahrrad.

2) SENDLINGER TOR

Herr Uzuns Arbeitsplatz ist durch den Umbau am U-Bahnhof eine große Baustelle. Schön wäre es, so Herr Uzun, wenn sich Herr Bedford-Strohm dafür einsetzen würde, dass auch in der Innenstadt Moscheen geöffnet bleiben. Als gläubiger Mensch müsse der Bischof wissen, wie wichtig ein Ort für das gemeinsame Gebet sei.

3) MARIENPLATZ

Edelfried Fili vom Marienplatz

Am Marienplatz treffen wir Herrn Adamec und Herrn Fili. Herr Adamec steht an einer Säule vor dem Eingang zum Kaufhof. Von jeder Art von Ismen hält er wenig. Herr Adamec ist der Überzeugung, dass jeder für sich selbst Verantwortung übernehmen muss. Und Herr Fili? Er würde sich wünschen, dass die Religionsführer die Gemeinsamkeiten suchen, anstatt die Unterschiede herauszustellen. Denn so gebe es nur Krieg, wie die Geschichte zeige.

4) STACHUS

Am Stachus Gespräch mit Ernst Köppel

Am Stachus arbeiten Herr Schuchardt und Herr Köppel. Schuchardts Frau stammt aus Wittenberg, dem Geburtsort des Protestantismus. Der Bischof hat Ausstrahlung, findet er, so wie er selbst auch. Herr Köppel, mit Leib und Seele 60iger, merkt noch an, dass die Kirche, wenn sie wirklich etwas Soziales tun möchte, den 60igern eine neue Heimat bauen sollte.

 

5) HAUPTBAHNHOF

Frau Milenkovic ist nur eines wichtig: dass sie und ihr behinderter Sohn einen guten Platz haben. Herrn Güldner mit seiner Leuchtjacke kann man kaum über sehen. Handeln statt reden, so wie es in St. Bonifaz getan wird, das ist für ihn christliche Nächstenliebe.

 

6) ST. BONIFAZ

Bei St. Bonifaz wird nicht verkauft, dafür können die Verkäufer die BISS dort abholen. Bevor wir uns alle  wieder auf  die Räder schwingen, schaut der frühere Abt von St. Bonifaz, Odilo Lechner, kurz vorbei, begrüßt uns und den Bischof und winkt zum Abschied.

ZIEL