BISS-Ausgabe Januar 2018 | Kind & Campus

Cover des BISS-Magazins Januar 2018

Thema | Geld und Glück: Wer Geld hat, hat’s leichter. Geld macht nicht glücklich, aber beim Studium mit Kind, beim Arzt oder nach einer Krise erleichtert es vieles | 6 Studieren mit Kind: Eltern erzählen von ihren Erfahrungen | 12 Arm und krank: Wenn Gesundheit zum Luxusgut wird | 16 Nach dem Schlaganfall Christine Müller von Mutabor im Interview | 18 Essen ist Heimat: Pooks Pad Thai und Frühlingsrollen | 21 Nachruf: Altabt Odilo Hans Helmut Lechner OSB | 22 BISS-Stiftung: 5 Wohnungen, 2 Geschichten| Schreibwerkstatt | 5 Was uns verbindet | 26 Aufgelesen: BISS-Verkäufer erzählen, was sie bewegt | Rubriken | 3 Editorial | 29 Freunde und Gönner | 28 Patenuhren | 30 Impressum, Mein Projekt | 31 Adressen

 

 

Stiftung BISS

Ende 2016 wurde die erste BISS-WG in München Solln gegründet. Drei BISS-Verkäufer kamen in dieser Übergangswohnung unter und sollten möglichst innerhalb eines Jahres eine feste Wohnung finden. Außerdem wollte die Stiftung weitere kleine Wohnungen kaufen zur Vermietung an bedürftige Personen. Wie ist der Stand nach einem Jahr?

Hildegard Denninger (l.), Sanda Boca, die Waschmaschine und Hündchen Cora

Vor einem Jahr haben wir an dieser Stelle unser neues Projekt vorgestellt, die BISS-WG:
In Zusammenarbeit mit dem Verein BISS e. V. möchte die Stiftung einige Übergangswohnungen schaffen, deren Verträge zunächst auf ein Jahr be fristet sind. Die Wohnungen sollen Brücken schlagen von Obdachlosigkeit oder prekären Wohnverhältnissen hin zur eigenen Mietwohnung. Die Nutzer der Wohnungen werden von Sozialpädagogen und ehrenamtlichen Helfern betreut, es wird eine Art „Wohntraining“ gemacht, das auch Strategien zur Bewältigung des Alltags vermitteln soll. Das geht vom Benutzen der Geräte, Putzen, Vorratshaltung bis hin zur Anmeldung bei Behörden und Abwicklung der Bankgeschäfte.

DIE WOHNUNG IN SOLLN
Diese Wohnung, die die Stiftung 2016 von einer dem Projekt BISS gewogenen Person erwerben und umbauen konnte, war unser Pilotprojekt. Seit Ende 2016 wohnen drei BISS-Verkäufer dort und haben sich in dem Haus gut eingelebt. Es gab am Anfang ein paar kleinere Schwierigkeiten mit den Nachbarn, die aber ausgeräumt werden konnten, indem der Standort eines Fernsehers verlegt wurde und unsere Verkäufer die Zigarettenkippen nicht mehr über die Balkonbrüstung auf den Rasen schnippten, sondern im Aschenbecher ausdrückten und korrekt entsorgten. Nachdem wir ihnen nachgewiesen hatten, dass es 250 Kippen waren, die auf dem Rasen lagen, und nicht, wie von ihnen vermutet, 10 bis 20, war das gar kein Problem mehr.

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