Ende gut

BISS-Geschäftsführerin
Karin Lohr
Foto: Sascha Kletzsch

Dieses Jahr ist für uns BISSler ein ganz besonderes Jahr, weil wir im Rahmen unseres 25-jährigen Jubiläums wunderbare Projekte realisieren konnten. Angefangen hat es mit der Premiere unseres Films „BISS und die Angst vorm Fliegen“. Und dann hatten wir jenen fantastischen Sommer mit fast 80 Veranstaltungen und begeistertem Publikum beim Kunstpavillon „I will be with you, whatever“ auf dem Wittelsbacherplatz, über den wir und viele andere ausführlich berichtet haben. Als krönenden Abschluss haben wir am 11. Oktober im Alten Rathaussaal mit vielen Verkäufern, Paten, Unterstützern und Freunden aus unserem Netzwerk (siehe Seiten 20 und 21) gefeiert. Besonders gefreut hat uns, wie wertschätzend Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter in seiner Rede über die Arbeit von BISS gesprochen hat und der hohe Stellenwert, den er ihr für den sozialen Zusammenhalt in der Stadt zuschreibt. Alles in allem war dieses Jahr so viel los, das hätte auch für zwei oder drei Jahre ausgereicht. Darum lassen wir es zum Schluss ganz gemütlich ausklingen, mit einem gemeinsamen Weihnachtsessen, zu dem alle Verkäufer eingeladen sind. Dieses Jahr geht die Firma „zum Italiener“ um die Ecke. Mir gefällt, dass jeder von der Karte bestellen kann, was er am liebsten mag, und dass man in dem Restaurant bei einem aufmerksamen Service so angenehm sitzt und miteinander reden kann. Anschließend kommt man in St. Bonifaz zur letzten Verkäufersitzung in diesem Jahr zusammen. Wir trinken gemeinsam Kaffee, essen feine Plätzchen dazu und Geschenke gibt es natürlich auch. Wir denken aber auch an diejenigen, für die dieses Jahr kein gutes Jahr war. Beispielsweise an einen unserer langjährigen Verkäufer, der so gerne wieder die Zeitung verkaufen würde, aber gesundheitlich nicht dazu in der Lage ist. Oder an unseren ehemaligen Verkäufer Herrn A., geflüchtet nach Deutschland, dessen Asylantrag abgelehnt wurde. Obwohl Herr A. weiterhin hier lebt, hat man ihm einfach ruck, zuck die Arbeitserlaubnis entzogen, sodass er zwangsweise auf staatliche Leistungen angewiesen ist. Für diese Menschen bleiben wir ansprechbar und haben immer eine offene Tür. Ich möchte allen Lesern, Spendern, Paten, Anzeigenkunden, Kooperationspartnern, Förderern, Freunden sowie der Abtei St. Bonifaz mit ihrem Pfortenteam von ganzem Herzen danken. Sie alle haben unsere Arbeit erst möglich gemacht! Bitte bleiben Sie uns gewogen. Mit Ihnen an unserer Seite werden wir uns auch in Zukunft für arme und benachteiligte Menschen einsetzen. Im Namen aller BISSler wünsche ich Ihnen ein frohes und friedliches Weihnachten 2018.

Herzlichst

 

 

 

 

Karin Lohr, Geschäftsführerin