BISS-Ausgabe Mai 2012 | Stoppt die Sklaverei!

Cover der BISS-Ausgabe Mai 2012

Cover der BISS-Ausgabe Mai 2012

Aktuelles | 6 Armutsfalle Leiharbeit: Sie werden eingekauft und abbestellt – wie Material. Das Heer der Leiharbeiter wird immer größer. Ein Report aus der Szene | 12 „Leiharbeit ist moderne Sklaverei“ Der Publizist und Ökonom Albrecht Müller kritisiert die neoliberale Wirtschaftspolitik. Ein Gespräch über die SPD, Hartz IV und die Schwäche der Gewerkschaften | 14 Kehraus: Wer sorgt dafür, dass München so sauber ist? Unterwegs mit Straßenreinigern | 18 Spiel‘s noch einmal, Hans! Als DJ brach er Frauenherzen, heute ist Hans fast 80 und hat über 15 Tonnen Schallplatten gesammelt | 20 Frau Hiendl und die Drogenfahnder: Stromdiebstahl, Bombendrohungen – was passiert in einer Wohnanlage, in der 126 Parteien leben? Eine Hausmeisterin packt aus | 22 Nachts an der Schäftlarnstraße: Die Großmarkthalle wird 100 Jahre alt. Wen trifft man dort vor Sonnenaufgang? | Schreibwerkstatt | 4 Standplatz | 24 Aufgelesen: BISS-Verkäufer erzählen, was sie bewegt | 30 Janas Kolumne: Im Mai | Rubriken | 3 BISS intern | 28 Patenuhren | 26 Hotel BISS – Ein Film über das Projekt feiert Premiere | 29 Freunde und Gönner | 30 Impressum | 31 Adressen

BISS-Ausgabe April 2012 | Wir Bayern

Cover der BISS-Ausgabe April 2012

Cover der BISS-Ausgabe April 2012

Aktuelles | 6 Geschafft! Hinter Birgül Bastürk liegt ein langer, steiler Weg. Ihre Eltern können nicht lesen und schreiben. Sie boxte sich durch und studierte. Das Porträt einer Kämpferin | 10 Auf der anderen Seite: Muslime sind radikal und grenzen sich selbst aus. So wurde eine Studie interpretiert, die für ausländerfeindliche Schlagzeilen sorgte. Die Wahrheit ist komplizierter. Wir haben einen türkischen und einen deutschen Schüler über mehrere Wochen begleitet | 16  Hinter der Fassade: Brennende Autos, marodierende Ghettokids: Georg M. Oswald hat einen Krimi über Banlieues geschrieben. Er spielt ausgerechnet im beschaulichen München. Ein Gespräch über Kratzer im Bild der Wohlstandsidylle | 18 Ziemlich beste Freundin: Michèle Peron betreut seit 20 Jahren wohnungslose Menschen. Eine Hommage an die couragierte Französin | 20 Schluss mit der Stadtflucht!  Das Leben in Großstädten kann sich bald kein Normalverdiener mehr leisten. Höchste Zeit, um etwas gegen die steigenden Mieten zu tun, meint Andrea von Grolman. So können Sie sich wehren | Schreibwerkstatt | 4 Standplatz | 24 Aufgelesen: BISS-Verkäufer erzählen, was sie bewegt | 30 Janas Kolumne: Das Rennen | Rubriken | 3 BISS intern | 27 Patenuhren | 22 Aus aller Welt:  Alle reden über den Euro-Rettungsschirm. Hängt unser Glück wirklich von der Wirtschaft ab? | 28 Freunde und Gönner | 30 Impressum | 31 Adressen

Die letzte Generation

Seit März 2012 gilt die Kinderlähmung in Indien als überwunden. Nachdem es ein Jahr lang keine Neuinfektion mehr gab, hat die Weltgesundheitsorganisation Indien von der Liste polioendemischer Länder gestrichen. Das Leben der bereits an Polio Erkrankten ist nach wie vor ein täglicher Kampf – selbst in der IT-Hauptstadt Bangalore, dem so genannten „Silicon Valley Indiens“

Nagma Sultana, 15 Jahre alt, vor dem kleinen Zimmer ihrer Familie in den Slums von Bangalore. Sie trägt eine Beinschiene, um ihr mit Polio infiziertes Bein zu stützen. Links: Nagmas Mutter, die alleine den Haushalt führt | Foto: Simon Murphy

Nagma Sultana, 15 Jahre alt, vor dem kleinen Zimmer ihrer Familie in den Slums von Bangalore. Sie trägt eine Beinschiene, um ihr mit Polio infiziertes Bein zu stützen. Links: Nagmas Mutter, die alleine den Haushalt führt | Foto: Simon Murphy

Mühevoll erklimmt Nagma mit ihren Krücken Stufe für Stufe des schmalen Treppenhauses. Im obersten Stockwerk betritt sie eine winzige Ein-Zimmer-Wohnung, die sie mit ihrer Mutter, ihren vier Schwestern und zwei Brüdern teilt. Der Geruch eines offenen Abwasserkanals liegt penetrant im Raum. Die schmutzigen Zementwände haben keine Fenster; das einzige Licht kommt durch die offene Tür, die in den engen Gang führt. Ein Teil des kalten Steinbodens ist mit einem dünnen Teppich bedeckt; ansonsten ist das Zimmer leer. Man hört die lauten Geräusche aus den umliegenden Straßen des Armenviertels.
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BISS-Ausgabe Februar 2012 | Eiskalt

Cover der BISS-Ausgabe Februar 2012

Cover der BISS-Ausgabe Februar 2012

Aktuelles | 6 Die Abschiebealm: Sie wollten frei sein und landeten im Gefängnis: Auf einem alten Hof im Bayerischen Wald leben Männer aus dem Irak, Afghanistan und Afrika – eingesperrt in Mehrbettzimmern. Seit Monaten haben sie keinen Kontakt mehr zur Außenwelt. Ein Besuch bei den Flüchtlingen | 12 Wie braun ist unsere Stadt? Seit Jahren morden Rechtsradikale in Deutschland. Wie sieht die Szene in München aus? Müssen wir Angst vor rechter Gewalt haben? Ein Gespräch mit den beiden Experten Klaus Joelsen und Marcus Buschmüller | 16 Tanz ins Glück:  Wo gehen ältere Menschen hin, die einen neuen Partner suchen? Ein Abend im Maratonga – dem einzigen Münchner Tanzcafé für Junggebliebene | 20 Geiz ist geil?  Über zwanzig Prozent der Münchner mit Vollzeitjob sind Niedriglöhner. Viele arbeiten im Einzelhandel. Wir haben uns in der Branche umgehört und waren einkaufen – mit einem Gewerkschafter | Schreibwerkstatt | 4 Standplatz | 24 Aufgelesen: BISS-Verkäufer erzählen, was sie bewegt | 30 Janas Kolumne:  Wunder der Technik | Rubriken | 3 BISS intern | 28 Patenuhren | 26 Aus aller Welt:  Wie ein indischer Investor Menschen in Äthiopien ausbeutet | 29 Freunde und Gönner | 30 Impressum | 31 Adressen