Die letzte Generation

Seit März 2012 gilt die Kinderlähmung in Indien als überwunden. Nachdem es ein Jahr lang keine Neuinfektion mehr gab, hat die Weltgesundheitsorganisation Indien von der Liste polioendemischer Länder gestrichen. Das Leben der bereits an Polio Erkrankten ist nach wie vor ein täglicher Kampf – selbst in der IT-Hauptstadt Bangalore, dem so genannten „Silicon Valley Indiens“

Nagma Sultana, 15 Jahre alt, vor dem kleinen Zimmer ihrer Familie in den Slums von Bangalore. Sie trägt eine Beinschiene, um ihr mit Polio infiziertes Bein zu stützen. Links: Nagmas Mutter, die alleine den Haushalt führt | Foto: Simon Murphy

Nagma Sultana, 15 Jahre alt, vor dem kleinen Zimmer ihrer Familie in den Slums von Bangalore. Sie trägt eine Beinschiene, um ihr mit Polio infiziertes Bein zu stützen. Links: Nagmas Mutter, die alleine den Haushalt führt | Foto: Simon Murphy

Mühevoll erklimmt Nagma mit ihren Krücken Stufe für Stufe des schmalen Treppenhauses. Im obersten Stockwerk betritt sie eine winzige Ein-Zimmer-Wohnung, die sie mit ihrer Mutter, ihren vier Schwestern und zwei Brüdern teilt. Der Geruch eines offenen Abwasserkanals liegt penetrant im Raum. Die schmutzigen Zementwände haben keine Fenster; das einzige Licht kommt durch die offene Tür, die in den engen Gang führt. Ein Teil des kalten Steinbodens ist mit einem dünnen Teppich bedeckt; ansonsten ist das Zimmer leer. Man hört die lauten Geräusche aus den umliegenden Straßen des Armenviertels.
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BISS-Ausgabe Februar 2012 | Eiskalt

Cover der BISS-Ausgabe Februar 2012

Cover der BISS-Ausgabe Februar 2012

Aktuelles | 6 Die Abschiebealm: Sie wollten frei sein und landeten im Gefängnis: Auf einem alten Hof im Bayerischen Wald leben Männer aus dem Irak, Afghanistan und Afrika – eingesperrt in Mehrbettzimmern. Seit Monaten haben sie keinen Kontakt mehr zur Außenwelt. Ein Besuch bei den Flüchtlingen | 12 Wie braun ist unsere Stadt? Seit Jahren morden Rechtsradikale in Deutschland. Wie sieht die Szene in München aus? Müssen wir Angst vor rechter Gewalt haben? Ein Gespräch mit den beiden Experten Klaus Joelsen und Marcus Buschmüller | 16 Tanz ins Glück:  Wo gehen ältere Menschen hin, die einen neuen Partner suchen? Ein Abend im Maratonga – dem einzigen Münchner Tanzcafé für Junggebliebene | 20 Geiz ist geil?  Über zwanzig Prozent der Münchner mit Vollzeitjob sind Niedriglöhner. Viele arbeiten im Einzelhandel. Wir haben uns in der Branche umgehört und waren einkaufen – mit einem Gewerkschafter | Schreibwerkstatt | 4 Standplatz | 24 Aufgelesen: BISS-Verkäufer erzählen, was sie bewegt | 30 Janas Kolumne:  Wunder der Technik | Rubriken | 3 BISS intern | 28 Patenuhren | 26 Aus aller Welt:  Wie ein indischer Investor Menschen in Äthiopien ausbeutet | 29 Freunde und Gönner | 30 Impressum | 31 Adressen

Ungewöhnliche BISS Aktion: Pfandflaschen als Werbemedium – BISS wirbt Flaschensammler als Verkäufer an

Das Münchner Straßenmagazin BISS startete am Donnerstag, den 6.10., mit Unterstützung von Sozialreferentin Brigitte Meier, Charles Schumann, „Sportfreunde Stiller“, Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec eine einzigartige Anwerbeaktion. Weil es zunehmend Menschen in München gibt, die von Armut bedroht sind, sucht BISS aktuell Mitarbeiter, die das monatlich erscheinende Straßenmagazin verkaufen. Es sollen mit der Aktion mehr Bedürftige erfahren, welche Chance eine Anstellung bei BISS bietet.

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Klebten Etiketten für die BISS-Kampagne zur Gewinnung neuer Verkäufer: Abt Johannes und Frater Emmanuel von der Abtei St. Bonifaz, die Tatort-Kommissare Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl, der weltberühmte Barkeeper Charles Schumann, Sozialreferentin Brigitte Meier und die Sportfreunde Stiller. Vielen Dank!
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BISS-Ausgabe Januar 2012 | Emmas Enkel

Cover der BISS-Ausgabe Januar 2012

Cover der BISS-Ausgabe Januar 2012

Aktuelles | 6 Die neuen Emmas: Ende der siebziger Jahre wurde die Zeitschrift Emma gegründet. Nun setzen sich Frauen, die zur selben Zeit geboren wurden, wieder für feministische Ziele ein | 8 Allein unter Männern: Michaela Pichlbauer kämpft dafür, dass Frauen im Beruf nicht benachteiligt werden. Ein Besuch bei der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt | 12 Ein liebes Paar: Erich Kirsner hat Demenz. Eine ehrenamtliche rechtliche Betreuerin hilft ihm, sein Leben zu meistern | 16 Arm im Alter? Wolfgang Ettlich führte lange eine berühmte Kneipe. Aber auch er hat Angst, dass seine Rente nicht zum Leben reicht | 18 „3 Wochen arbeiten, 1 Woche Ibiza!“: In München findet man Traumjobs an jeder Straßenecke. Was steckt hinter den Aushängen an Ampeln und Laternen? | 20 Im Schlingerkurs: Die Piraten wollen den Stadtrat erobern, aber was genau hat diese Partei eigentlich vor? Ein Interview mit dem Vorsitzenden Holger van Lengerich | Schreibwerkstatt | 4 Standplatz | 22 Aufgelesen: BISS-Verkäufer erzählen, was sie bewegt | 30 Janas Kolumne: Die süße Versuchung | Rubriken | 3 BISS intern | 28 Patenuhren | 24 Aus aller Welt: Ein britischer Veteran erzählt aus seinem Leben | 29 Freunde und Gönner | 30 Impressum | 31 Adressen