BISS-Ausgabe März 2011 | Schwerpunkt: Kranke Kasse

Cover der BISS-Ausgabe März 2011

Cover der BISS-Ausgabe März 2011

Kranke Kasse | Die Unbestechlichen Ärzte wehren sich gegen die Annäherungsversuche der Pharmaindustrie | Solidarisch geht anders Friedrich Graffe, ehemaliger Münchner Sozialreferent, ist privat krankenversichert, seine Frau gesetzlich. Viel Stoff für Diskussion | 2-Minuten-Medizin Peter Glocker konnte als Kassenarzt nicht mehr existieren, jetzt behandelt er als Vertragsdoktor | Ein Arzt ist unbezahlbar Auch in München gibt es Menschen ohne Krankenversicherung. Die Malteser Migranten Medizin hilft ihnen
| Als ungeheilt entlassen Weil Krankenhauspatienten teuer sind, werden sie oft allzu bald wieder nach Hause geschickt – das schadet der Genesung | Schlüsselbilder Angela Mertens lässt sich von einem Kunsttherapeuten behandeln. Das Malen gibt ihr Sicherheit und Stabilität

G’schichten | Schreibwerkstatt: Unsere Verkäufer erzählen | BISS International: Neues von unseren befreundeten Straßenzeitungen aus Kenia und Mazedonien | Angebissen Dieter Hildebrandt erinnert sich an das zerbombte München und wie er seine Frau kennenlernte | Jana und das schwarze Loch: Die Kolumne aus der Schreibwerkstatt | Rubriken | Lob & Tadel | BISSchen | Hotel BISS | Patenuhren | Freunde & Gönner | Impressum | Adressen

BISS-Ausgabe März 2011 | Weitere Informationen

Homepage der Ärzte-Initiative MEZIS: www.mezis.de
Homepage des „Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte“: www.vdaeae.de
Informationen der Organisation Transparency International zur Korruption
im Gesundheitswesen: www.transparency.de

Buchtipps:

Markus Grill / Kranke Geschäfte
(Rowohlt Verlag)

Das erfolgreiche Standardwerk über die fragwürdigen Methoden der Pharmaindustrie. Markus Grill beschreibt und belegt, mit welchen Tricks die Medikamentenhersteller Ärzte manipulieren, Studien verzerren und Lobbyarbeit betreiben.

Renate Hartwig / Krank in Deutschland
(Pattloch Verlag)

Eine kämpferische Klageschrift gegen den Umbau des Gesundheitswesens. Renate Hartwig beschreibt haarsträubende Einzelfälle und prangert die zunehmende Unmenschlichkeit von Ärzten, Krankenkassen und des ganzen Systems an.

Ein Tag im Leben eines Straßenmagazin-Verkäufers in Malawi

Bevor Harton Banda zu Malawis Straßenzeitschrift The Big Issue kam, taumelte er von einem Unglück ins nächste. Seitdem sieht er wieder eine Perspektive für sein Leben

Banda beim Verkaufen von Malawis Straßenzeitschrift »The Big Issue«

Banda beim Verkaufen von Malawis Straßenzeitschrift »The Big Issue« | Foto: Sharon Wibabara

Als Albino geboren, hatte Banda von Anfang an eine besondere Last zu tragen. Sein ungewöhnliches Aussehen und seine blasse Hautfarbe haben ihn bereits im zarten Alter anders als andere erscheinen lassen. Und wie zu erwarten, haben unverhohlene Diskriminierungen bisher jeden seiner Schritte begleitet. „Seit ich jung war, habe ich Aufsehen erregt und Blicke von anderen Menschen angezogen“, sagt Banda. „Als ich älter wurde, stellte ich fest, dass die Menschen mich auch anders behandeln.“ Lesen Sie weiter bei »Ein Tag im Leben eines Straßenmagazin-Verkäufers in Malawi«…

Kinderarmut in Malawi – ein Problem mit unvorhersehbaren Auswirkungen

Annie Lennox, schottischer Popstar und HIV/AIDS-Aktivistin, zu Besuch im Big-Issue-Büro in Blantyre, Malawi

Annie Lennox, schottischer Popstar und HIV/AIDS-Aktivistin, zu Besuch im Big-Issue-Büro in Blantyre, Malawi | Foto: Davison Makhole

Wenn es stimmt, dass Kinder die Zukunft sind, muss die Zukunft des südostafrikanischen Binnenstaats Malawi jedem, der sich damit beschäftigt, düster erscheinen. Ein großer Teil von Malawis Nachwuchs scheint in einem nahezu aussichtslosen Kampf ums Überleben gefangen, seitdem Überflutungen und eine unermessliche Hungerkrise im Jahr 2002 viele zu einem Leben auf der Straße gezwungen haben. Während Kinder andernorts zur Schule gehen und ihre Fähigkeiten für kommende Herausforderungen ausbilden, lebt Malawis Jugend unter argen Bedingungen: Hunger, Betteln, Taschendiebstahl, Gelegenheitsjobs und Prostitution sind an der Tagesordnung. Lesen Sie weiter bei »Kinderarmut in Malawi – ein Problem mit unvorhersehbaren Auswirkungen«…