Was uns verbindet

IN DER BISS-KOLUMNE KOMMEN MENSCHEN ZU WORT, DIE EINE PERSÖN LICHE ERFAHRUNG ODER IHR INTERESSE AN EINEM THEMA ODER PROJEKT VERBINDET. IN DER BEGEGNUNG ZEIGT SICH, DASS MENSCHEN TROTZ UNTERSCHIEDLICHER LEBENSLAGEN, ÜBERZEUGUNGEN UND PERSÖNLICHKEITEN IMMER AUCH ETWAS GEMEINSAM HABEN

 

WURST & LEIDENSCHAFT

Protokoll MARGIT ROTH

ULI HOENEß, PRÄSIDENT DES FC BAYERN MÜNCHEN
ALADIN ZIMMERMANN, ANGESTELLTER BISS-VERKÄUFER SEIT 2013

ALADIN ZIMMERMANN: Ich esse sehr gern gut. Deshalb koche ich am liebsten selbst mit frischen, gesunden Zutaten. Ich mag aber auch deftige Sachen. Beim Betriebsausflug haben wir Kloster Scheyern besucht. In der Klostermetzgerei habe ich leckere Salami gekauft. Am liebsten esse ich aber Rindersteak, medium gebraten, dafür lasse ich alles andere stehen!

ULI HOENEß: Um etwas wirklich gut zu machen, muss man es mit Leidenschaft tun. Das mache ich beim Fußball so und bei allem anderen auch. Und es muss die Qualität der Zutaten stimmen. Eine gute Wurst beispielsweise entsteht nur, wenn man hochwertiges Fleisch und gute Gewürze verwendet und sein ganzes Herzblut in die Verarbeitung steckt.

AZ: Ich bin jetzt schon seit fünf Jahren fest angestellt und stehe an der U-Bahn Fraunhoferstraße. Mit meinen Stammkunden unterhalte ich mich sehr gern. Die Arbeit macht mir richtig Spaß, jetzt muss ich nur noch gesundheitlich wieder fitter werden.

UH: Ich unterstütze die BISS seit 22 Jahren. Mir und meiner Familie geht es gut und ich bin jetzt wieder auf der Sonnenseite des Lebens. Ich bemerke, dass es mir mit zunehmendem Alter die al- lergrößte Freude macht, anderen, denen es nicht so gut geht, zu helfen. Mir hat das Konzept von BISS immer gut gefallen, von Anfang an. Das, was BISS macht, ist auch mein Motto: Dinge ausprobieren und mit voller Leidenschaft umsetzen. Deshalb unterstütze ich BISS und freue mich, wenn ich dadurch etwas bewirken kann.

Wie die Skulptur entstand

KUNSTAKTION IM ÖFFENTLICHEN RAUM ZUM 25-JÄHRIGEN JUBILÄUM VON BISS

von Karin Lohr

Wie gut anspruchsvolle Kunst und erstklassiges Handwerk zusammengehen, kann man an der Kooperation der britischen Künstler von Studio Morison und der bayerischen Bauexperten der Firma Xaver Lutzenberger beobachten. Nach den Plänen von Ivan Morison wurden in der Werkstatt in Pfaffenhausen im Unterallgäu insgesamt 1.400 Bauteile aus Holz produziert und zu größeren Elementen zusammenmontiert. Diese Elemente wurden dann straff mit dem silbergrauen, halb transparenten Stoff überzogen. Was sich so einfach anhört, erfordert präzise Vorarbeiten, exakte statische Berechnungen und ein solides Fundament aus Beton, in das vor Ort die Stahlträger verankert werden. Während der Produktion kam Ivan Morison zweimal nach Pfaffenhausen, um mit den Mitarbeitern der Firma Lutzenberger die Konstruktionspläne zu diskutieren, Betonmuster zu besichtigen und später die ersten fertigen Teile in Augenschein zu nehmen. Zwischendurch wurde es noch einmal richtig aufregend, als irrtümlich nicht der bestellte silbergraue Stoff, sondern andersfarbiges Material geliefert wurde. Das konnte den engen Zeitplan trotzdem nicht durcheinanderbringen, und so wird die Skulptur in voller Schönheit diesen Sommer auf dem Wittelsbacherplatz stehen und zur Besichtigung einladen.

 

25 JAHRE BISS: KUNST, KULTUR UND BEGEGNUNGEN

Miet-Spiegel

EIN TEXT AUS DER SCHREIBWERKSTATT

von Pietro Dorigo

Ich bin immer sehr verärgert, wenn ich von den teuren Mieten höre, die es gerade in vielen Städten wie München, Frankfurt oder Hamburg gibt. Denn ich kann es gut nachvollziehen, was es bedeutet, in Wohnungsnot zu sein oder kurz davor, aus den eigenen vier Wänden herausgeschmissen zu werden. Betroffen sind ja leider vor allem auch alleinerziehende Eltern oder Familien, die nicht so viel Geld haben und sich eben keine teure Miete leisten können. Die Situation wird jedenfalls immer schlimmer und über die Jahre hinweg auch immer dramatischer. Warum? Ich weiß, dass dieses Thema natürlich sehr komplex ist. Aber ich glaube, es liegt auch daran, dass sich einige wenige gierige Spekulanten an den Immobilien in den Städten bereichern wollen und können. Und ich würde mir wünschen, dass diese Art von Spekulation in Zukunft verboten wird und das Recht auf Wohnraum stattdessen ein Grundrecht für alle Menschen wird. Für allzu gierige Spekulanten hätte ich dann noch eine Idee: Ihr könnt von mir aus reich bleiben, weiter spekulieren und sogar auch noch reicher werden! Kauft euch aber doch statt Wohnungen lieber Spiegel, die ihr an eure Wände hängen könnt, außen herum sind sie vielleicht noch verschönert mit Diamanten. In ihnen könntet ihr euch dann betrachten. Und wenn ihr glaubt, es lohnt sich, könntet ihr die Spiegel auch wieder verkaufen, um dann einen anderen, noch größeren, noch schöneren und noch teureren Spiegel zu erstehen. So würde das immer weitergehen. Und während ihr euch in euren Spiegeln bewundert und eure Geschäfte macht, freuen wir uns über unsere günstigen Wohnungen.