Radikal sozial – der Verein BISS e.V. in München

Nach der Anzeige eines ehemaligen Verkäufers der Straßenzeitung hatte die Staatsanwaltschaft München Ermittlungen aufgenommen. Das Verfahren wurde eingestellt, die Anschuldigungen haben sich als haltlos erwiesen.

BISS-Geschäftsführerin Karin Lohr sagt: Es ist amtlich, was wir immer schon gesagt haben: Es gibt nichts zu beanstanden! Damit sind auch formal die von dem ehemaligen Verkäufer erhobenen Vorwürfe von „Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit“ gegen BISS vollständig ausgeräumt!

BISS-Geschäftsführerin Karin Lohr steht für Interviews gerne zur Verfügung.

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Festanstellung für Flüchtling: Biss gibt 50. Verkäufer eine Chance

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Festanstellung für Flüchtling: Biss gibt 50. Verkäufer eine Chance

Husnain Akbar verkauft als sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer das BISS-Magazin in Herrsching: Fernsehbeitrag von muenchen.tv

 

 

 

„Einer geht noch“- Jubel bei BISS, der 50ste Verkäufer wird fest angestellt!

Foto: Barbara Donaubauer
Foto: Barbara Donaubauer

 

 

BISS-Geschäftsführerin Karin Lohr und BISS-Verkäufer Husnain Akbar bekräftigen den unterzeichneten Arbeitsvertrag per Handschlag.

Die Münchner Straßenzeitschrift BISS setzt auf Arbeit als Schlüssel zur Integration und schafft für Verkäufer, die auf dem Arbeitsmarkt keine Chance haben, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. BISS-Geschäftsführerin Karin Lohr sagt: „Als BISS 1998 die ersten drei Verkäufer fest anstellte, konnte niemand voraussehen, wie sich das Projekt entwickeln würde. Ursprünglich sollten die Menschen, die mit ihren Nöten zu BISS kommen, nach erfolgreicher „Generalsanierung“ – Wohnungssuche, Schuldenregulierung, Gesundheitsförderung – in eine reguläre Arbeitsstelle vermittelt werden. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten so gut wie nie die Anforderungen erfüllen, die das Arbeitsleben an Arbeitnehmer stellt. Aus diesem Grund entschloss sich der Verein BISS – Bürger in sozialen Schwierigkeiten e.V., seinen Verkäufern die Chance auf einen festen Arbeitsplatz zu bieten.“

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BISS-Verkäufer Afride droht Abschiebung

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BISS-Verkäufer Shakir Khan Afride flüchtete vor sechs Jahren aus Pakistan vor den Taliban. In München hat er eine neue Heimat gefunden. Er hat einen Arbeitsplatz, eine kleine Wohnung und spricht immer besser Deutsch. Jetzt wurde sein Asylantrag abgelehnt. In dem Beitrag erzählt er von seiner Flucht und seinen Hoffnungen auf ein Leben in Frieden.

Sendetermin: Samstag, 26. März um 18:00 Uhr im ZDF bei Mona Lisa

www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2700180/Ein-Tag-im-Leben-des-Herrn-Afride#/beitrag/video/2700180/Ein-Tag-im-Leben-des-Herrn-Afride