„Einer geht noch“- Jubel bei BISS, der 50ste Verkäufer wird fest angestellt!

Foto: Barbara Donaubauer
Foto: Barbara Donaubauer

 

 

BISS-Geschäftsführerin Karin Lohr und BISS-Verkäufer Husnain Akbar bekräftigen den unterzeichneten Arbeitsvertrag per Handschlag.

Die Münchner Straßenzeitschrift BISS setzt auf Arbeit als Schlüssel zur Integration und schafft für Verkäufer, die auf dem Arbeitsmarkt keine Chance haben, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. BISS-Geschäftsführerin Karin Lohr sagt: „Als BISS 1998 die ersten drei Verkäufer fest anstellte, konnte niemand voraussehen, wie sich das Projekt entwickeln würde. Ursprünglich sollten die Menschen, die mit ihren Nöten zu BISS kommen, nach erfolgreicher „Generalsanierung“ – Wohnungssuche, Schuldenregulierung, Gesundheitsförderung – in eine reguläre Arbeitsstelle vermittelt werden. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten so gut wie nie die Anforderungen erfüllen, die das Arbeitsleben an Arbeitnehmer stellt. Aus diesem Grund entschloss sich der Verein BISS – Bürger in sozialen Schwierigkeiten e.V., seinen Verkäufern die Chance auf einen festen Arbeitsplatz zu bieten.“

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