BISS TRAUERT UM FRANCESCO SILVESTRI

27.03.1944 –
18.02.2017

Francesco Silvestri hat viele Jahre am Sendlinger-Tor-Platz die BISS verkauft. Er kam im Januar 2000 zu BISS. Damals lebte er in einem Münchner Männerwohnheim, ohne Wohnung und ohne Job. Er hatte beides zugleich verloren, was für Menschen, die in der Gastronomie arbeiten, nicht unüblich ist. Bei BISS wurde er zum 1. August 2001 fest angestellt, und schon bald konnte er in eine kleine Wohnung einziehen. Seinen Arbeitsplatz und seine Wohnung hat er bis zu seinem Tod behalten. Herr Silvestri war stolz darauf, dass er von seiner Altersrente und seinem Einkommen als Verkäufer leben konnte und nicht auf Unterstützung durch das Sozialamt angewiesen war. Er betonte gern, dass er „Steuern bezahle“, was ihn seiner Meinung nach fast automatisch zu einem angesehenen Mitglied dieser Gesellschaft machte. Für sich selbst gab er wenig Geld aus. Soweit es ihm möglich war, unterstützte er jedoch seine Familie und das Studium seiner Tochter in Ecuador.
Francesco Silvestri war zurückhaltend und immer höflich. Trotzdem hatten alle Respekt vor ihm. Richtig vergnügt war er auf den Betriebsfeiern und gemeinsamen Ausflügen, wenn er nach Lust und Laune in einem schönen Restaurant von der Speisekarte bestellen konnte. Er war ein Feinschmecker, der gern gut gegessen und einen feinen Wein dazu getrunken hat. Francesco Silvestri ist Anfang des Jahres zu seiner Familie nach Ecuador gereist. Er wusste, dass er krank war, und wollte seine Angehörigen dort wohl noch einmal sehen. Als er von der Reise nicht zurückkam und wir länger als vereinbart nichts von ihm hörten, nahmen wir mit dem deutschen und dem italienischen Konsulat Kontakt auf. So erfuhren wir, dass er bereits im Februar in Ecuador gestorben ist. BISS dankt Herrn Silvestri für seine langjährige Treue und Verbundenheit. Seine vielen treuen Stammkunden und wir werden ihn nicht vergessen. Karin Lohr

 

Medienecho auf BISS-Artikel: Nichts zu beanstanden

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/haltlose-anschuldigungen-falscher-eindruck-1.3443834

Radikal sozial – der Verein BISS e.V. in München

Nach der Anzeige eines ehemaligen Verkäufers der Straßenzeitung hatte die Staatsanwaltschaft München Ermittlungen aufgenommen. Das Verfahren wurde eingestellt, die Anschuldigungen haben sich als haltlos erwiesen.

BISS-Geschäftsführerin Karin Lohr sagt: Es ist amtlich, was wir immer schon gesagt haben: Es gibt nichts zu beanstanden! Damit sind auch formal die von dem ehemaligen Verkäufer erhobenen Vorwürfe von „Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit“ gegen BISS vollständig ausgeräumt!

BISS-Geschäftsführerin Karin Lohr steht für Interviews gerne zur Verfügung.

PM_BISS_Radikalsozial_2017

 

Festanstellung für Flüchtling: Biss gibt 50. Verkäufer eine Chance

unbenannt

Festanstellung für Flüchtling: Biss gibt 50. Verkäufer eine Chance

Husnain Akbar verkauft als sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer das BISS-Magazin in Herrsching: Fernsehbeitrag von muenchen.tv

 

 

 

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